Diese Variante habe ich bis jetzt am längsten gefüttert bis Suki anfing das Rohfleisch zu verweigern. Nichts desto trotz kann ich diese Möglichkeit durchaus empfehlen.

Hier die Fakten:

• Ich weiß wo das Fleisch herkommt und kaufe gute Qualität

• Ich weiß wo das Gemüse herkommt (ich kann es selbst frisch pürieren was
praktisch ist für Obst und Gemüse Reste, oder wenn es mal schnell gehen muss verwende ich fertige Flocken)

• Barfen lässt viele Krankheiten einfach verschwinden, gerade wenn es um Gelenke, Magen – Darm, die Haut, Allergien uvm. geht

• Kostet in Bio Qualität dasselbe wie „hochwertiges“ Dosenfutter das zumindest
die Zusammensetzung in % angibt hier ein Beispiel von Real Nature: 32% Kalb
(aus Lungen, Herzen, Fleisch, Lebern) 28% Huhn (aus Fleisch, Herzen,
Mägen, Lebern) 25,5% Kalb-, Hühner- und Entenfleischbrühe 8% Entenherzen
5% Kartoffeln 1% Mineralstoffe 0,5% Olivenöl

• In nicht Bio ist es sogar um die Hälfte günstiger

• Die Futtermengen sind wesentlich geringer wie bei der Dose und die
Kothäufchen wesentlich kleiner. Der Organismus kann also alles sehr gut verwerten

• Das Fell und die Haut werden weich und geschmeidig

• Der Hund „stinkt“ wesentlich weniger

• Einfach in der Zubereitung, ich nehme das gefrorene Stück Fleisch am
Vorabend aus der Kühltruhe und gebe das Gemüse frisch dazu oder ich gefriere die Portionen fix fertig.

• Wenn man keine Knochen Füttern möchte kann man Knochenmehl als Calciumquelle verwenden: https://pets-bio-world.at/…/pernaturam-fleischknochenmehl-…/

• Knochen sind roh völlig unbedenklich (nur gekocht splittern sie) auch zur
Zahnstein Verminderung eignen sich Knochen hervorragend. Auf Denta stix
und Co. sollte man besser verzichten. Kauknochen und Trockenfutter die
Getreide, Stärke und Zucker enthalten (also alle handelsüblichen Marken)
fördern Zahnstein massiv, obwohl auf der Packung mit dem Gegenteil
geworben wird… Kaum zu glauben aber wahr.

Mythos Barfen ist super kompliziert? Wenn man sich erstmal durch den Dschungel der 1000 Barf Seiten geklickt hat, ist es ganz einfach. Hier der Link den ich empfehlen kann:

📌 https://www.drei-hunde-nacht.de/

Wo bekomme ich das Fleisch her? Eine Möglichkeit wäre sich einen Regionalen Anbieter zu suchen. Diese beiden kann ich empfehlen, regelmäßige Liefertouren in NÖ und OÖ erleichtern die Handhabung wesentlich:

📌 http://www.pets-bio-world.at/

📌 https://www.hundefutterspezialist.at/?language=de

Wie viel wovon füttere ich? Dazu gibt es mittlerweile Barf Rechner, diesen habe ich verwendet:

📌 https://frostfutter-perleberg.de/…/50-barf-einstieg-rechner…

Extrem wichtig beim Barfen ist das man IMMER das ganze Tier verfüttert also Muskelfleisch, Innereien, Pansen, Knochen usw… Ich habe das so gemacht das ich einen Tag Pansen, am nächsten Tag Muskelfleisch, dann Knochen mit Fleisch und Innereien usw. gefüttert habe sodass die wöchentliche Menge von allem etwas enthält. Du musst dich nicht peinlich genau an die Angaben vom Rechner halten, Bauchgefühl und Hausverstand ein, dann brauchst du dich nicht verrückt zu machen, so wie ich am Anfang.

Die wöchentliche Menge von Knochen und Innereien solltest du auf mehrere kleine Portionen aufteilen da zu viel auf einmal stopfend (Knochen) bzw. abführend (Innereien) wirkt.
Auch sollte man nicht nur ein Tier füttern, sondern für Abwechslung sorgen. Huhn, Rind, Pute eventuell noch Ziege bekommt man überall. Exoten (Krokodil, Känguru usw.) haben im Hundenapf meiner persönlichen Meinung nach nichts zu suchen.

Kohlenhydrate ja, nein? Auch das muss jeder für sich entscheiden, ich persönlich füttere in kleinen Mengen Reis, Quinoa, und Hirse. Auf Weizen solltest du besser verzichten. Bei Unverträglichkeiten oder Übergewicht kann man auch ein hochwertiges pflanzliches Fett als Energiequelle satt den Kohlenhydraten nutzen. Kokosöl würde sich dafür anbieten (unbedingt Bio+nativ) ich kaufe es beim DM. Kokosöl ist eine wahre Wunderwaffe es stärkt das Immunsystem, enthält antibakterielle und antivirale Wirkstoffe die vor Infektionen und Krankheiten schützen.

Falls du Kohlenhydrate fütterst, solltest du täglich eine kleine Menge je nach Hund – 30kg – 1 TL Hanföl, Olivenöl, Kürbiskernöl, oder Kokosöl dazugeben.

Seit einiger Zeit Füttere ich täglich diese Kräutermischung zu, die meinen Hunden sehr gut tut. 1 EL für einen 30kg Hund reicht.

📌 https://www.naturfutterlaedchen.eu/30-Kraeutergarten-150-g

Zusammengefasst: Fleisch & Knochen, Gemüse, Kohlenhydrate, Öl, Kräuter und fertig ist die gesunde Barf Mahlzeit die auf Dauer Medikamente und Tierarztkosten spart. Solltest du noch Fragen haben kontaktiere mich gerne, ich biete auch Ernährungsberatung an.

Morgen geht’s weiter mit Dosen-, Trockenfutter und Leckerli