Über die Hundeernährung wird fast so heiß diskutiert wie die Frage an welchen Gott man glauben soll, wenn man bedenkt das es um das Leben und die Gesundheit unseres besten Freundes geht ist das auch nicht mehr weiter verwunderlich. Trotzdem darf jeder Hundehalter die Entscheidung was, wie und wann er füttert für sich und seinen Hund ganz alleine treffen. Da ich in den letzten Jahren viel über dieses Thema gelesen, gelernt und selbst probiert habe, und ich häufig danach gefragt werde, möchte ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen. Für die folgenden Links werde ich natürlich nicht bezahlt, ich mache diese Beiträge, weil ich das Bewusstsein der Hundehalter sensibilisieren möchte und nicht um Geld zu verdienen.

Zuerst einmal stellt sich die Frage was ist artgerecht für eine Spezies die seit zwischen 32 000 und 70 000 Jahren vom Menschen domestiziert wurde und enger als jede andere Tierart mit uns zusammenlebt? Alleine das ist schon mal eine Grundsatzfrage auf die es 1000 Antworten gibt, die jeder nur für sich selbst als richtig oder falsch beurteilen kann.

Eine wichtige Frage der sich allerdings jeder stellen sollte ist die nach der Qualität. Das handelsübliches Trocken- wie Dosenfutter das irgendwo, bestenfalls noch in der EU hergestellt wird (was keine Angabe dafür ist wo das Fleisch tatsächlich herkommt, das muss der Hersteller NICHT angeben) und schlechtesten falls Fleisch und Schlachtabfälle aus China und Indien enthält, vollgestopft mit Getreide, chemischen Zusätzen und synthetischen „Vitaminen“ die völlig Wertlos und sogar noch belastend für den Organismus sind, Futter von dem man nicht mal ansatzweise weiß was wirklich drinnen ist, hier ein Beispiel von Royal Canin: Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Fisch und Fischnebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe, Zucker (die geben nicht einmal an wie viel % wovon das Futter enthält und zudem ist es noch immens Teuer!) Zucker hat in Hundenahrung überhaupt nichts zu suchen und wenn nicht einmal die % der Zusammensetzung angegeben werden kann man davon ausgehen, dass das Futter für den Hersteller ein tolles Geschäft mit den Abfällen sämtlicher Schlachthöfe ist, dass solches „Futter“ nicht gesund sein kann, und unsere Hunde auf Dauer krank machen muss, wird jedem einleuchten. Zudem sollte ein Hundefreund auch bedenken das die großen Futtermittelfirmen Versuchslabore für ihre Produkte haben in denen täglich Hunde gequält werden. Der Slogan „wir lieben Hunde“ ist in diesem Kontext eine riesen Frechheit. Ich bin im Laufe der letzten Jahre auf einige Firmen gestoßen die gute bis sehr gute Produkte haben und auch ethisch (für mich) vertretbar sind. Morgen geht’s los mit dem Thema Barfen.