Als ich Suki bekam habe ich vieles was sie mir versuchte mittzuteilen, einfach nicht verstanden. Ich kann mich noch gut erinnern das ich oft verzweifelt war. Ich fühlte mich überfordert und hilflos, weil die Dinge einfach nicht so liefen wie sie sollten. Bei dem Trainer, der damals bei mir war, sah alles so einfach aus. Heute stehe ich auf der anderen Seite. Und das hauptsächlich aus dem Grund, weil ich das, was mich Suki gelehrt hat weitergeben möchte. Es gibt immer einen Hintergrund warum sich unser Hund so verhält wie er es tut. Manchmal liegt es an der Vorgeschichte oder am Wesen des Hundes und manchmal (meistens) hat es mit seinem Menschen zu tun. Ich für meinen Teil, durfte erst in meine Natürlichkeit zurückfinden. Die Ruhe und Friedfertigkeit die ich als Kind gelebt habe war mir im Laufe meines Lebens abhandengekommen. Als ich sie wiedererlangt hatte, lösten sich viele Themen in Luft auf. Der Hund ist der Spiegel unserer Seele.
Diesen Spruch kennt jeder…
Wenn wir nun verstehen lernen was uns unser Hund mitteilen möchte, brauchen wir nicht mehr verzweifelt, hilflos oder wütend zu sein. In dem Moment, in dem wir verstehen, können wir etwas tun, wir können wieder in unsere Natürlichkeit zurückfinden.
Es ist der Weg zu uns selbst den unsere Hunde uns weisen. Jeden der sich auf diesen Weg, also seinen Hund, einlässt kann ich nur gratulieren, denn sein Leben wird bald ein glücklicheres sein.

„Wege entstehen dadurch das man sie geht.“