Antibiotika, Kortison, Schmerzmittel 1/3

Was auch immer ein Hund hat, auch wenn der Tierarzt es selbst nicht weiß, kommt in fast allen Fällen eines oder zwei, manchmal sogar alle drei dieser klassisch schulmedizinischen Mittel zum Einsatz.

Doch welche Folgen und Nebenwirkungen hat diese „Therapie“ denn eigentlich? 🧐

🔹 Antibiotika zerstören die Darmflora welche von „guten“ und „bösen“ Bakterien besiedelt ist. Diese Besiedelung und ein ausgewogenes Gleichgewicht dieser Bakterien ist unbedingt notwendig für ein gesundes und leistungsstarkes Immunsystem welches zum Großteil im Darm sitzt.
🔹 Ein leistungsstarkes Immunsystem ist wiederum nötig für ein gesundes Leben.
🔹 Das schwierige an einer Antibiotika Therapie ist, dass alle, auch die „guten“ Bakterien, zerstört werden und diese wesentlich länger brauchen um sich wieder nachzubilden als die „bösen“.
🔹 So entsteht, neben einer gestörten Verdauung, nicht selten ein löchriger Darm „Leaky Gut“ in dessen Folge Immunstörungen, Allergien und Krankheiten aller Art auftauchen.
🔹 Ein weiteres Problem der Antibiotika Anwendung sind die multiresistenten Keime welche immer schneller und schlauer werden. Dieses Problem ist hausgemacht, durch die unsachgemäße und übertriebene Anwendung von Antibiotika werden wir uns sehr bald in einer Sackgasse befinden in der kein Antibiotikum mehr wirken wird.

Um das klar zu stellen – Antibiotika können im Ernstfall Leben retten, aber eben nur wenn sie wirken! Der Trend wegen jeglicher Kleinigkeit, auch bei Tieren die augenscheinlich gar nichts haben bzw keine Bakterielle Infektion haben (Antibiotika sind gegen Viren und Pilze völlig machtlos) „vorsorglich“ Antibiotika anzuwenden ist Wahnsinn und eine Praktik die uns bald auf den Kopf fallen wird. Tierhalter wollen oft „was Gscheits“ und wissen gar nicht welche Folgen ständiger Antibiotikagebrauch hat, und auch viele Tierärzte sind sich dessen nicht bewusst oder ignorieren diese Tatsachen gekonnt.

➡️ Es gibt reichliche natürliche Alternativen wie z.B. das kolloidale Silber, doch hier ist der Selbstbehandlung und auch meiner Beratung eine ganz klare Grenze gesetzt. Wenn dein Hund krank ist oder du nicht weißt was er hat kann ich dir nur empfehlen zu einem ganzheitlich praktizierenden Tierarzt zu fahren auch wenn sich dieser in den seltensten Fällen vor deiner Haustüre befindet. Klassisch schulmedizinisch werden meist lediglich Symptome unterdrückt, anstatt die Ursachen zu behandeln dies hat leider seltenen den gewünschten Effekt der Heilung. Natürlich kannst du auch deinen Tierarzt fragen ob er sich mit natürlichen Alternativen auskennt und in der Lage ist ganzheitlich zu arbeiten.

🍃 Ich unterstütze dich gerne bei kleinen Wehwehchen, ich berate dich welche Kräuter und Nahrungsergänzungsmittel deinen Hund gesund erhalten bzw ihn bei Krankheit unterstützen können aber ich kann und will keinen Tierarzt ersetzten. Ich sehe mich als Vermittlerin von Wissen welches du in Eigenregie für dich und deinen Hund anwenden kannst, das ist meine Aufgabe als Dipl. Kräuterpädagogin – Mehr dazu findest du auf: www.zusammengluecklich.at

Die Diagnose von Krankheiten und die medizinische Versorgung von unseren Tieren ist Aufgabe des Tierarztes und zum Glück gibt es schon einige die ganzheitlich denken und praktizieren.

📌 Ich habe mittlerweile eine Liste von solchen Tierärzten, die komplementärmedizinisch oder alternativ arbeiten. Wenn auch du einen Tierarzt kennst der nicht nur klassisch schulmedizinisch, sondern auch ganzheitlich, z.B. homöopathisch, phytotherapeutisch, mykotherapeutisch usw. praktiziert würde ich mich freuen, wenn du die Webseite bzw. den Kontakt in die Kommentare schreibst. Die Liste soll wachsen, mein Ziel ist es das jeder Tierhalter der es möchte eine Alternative in seiner Nähe finden kann.

Besonders erwähnen möchte ich hier eine Tierärztin die mir selbst schon einige Male weitergeholfen hat:

Mag. med. vet. Barbara Hollogschwandtner
Tierärztliche Leitung Praxis Purkersdorf
E.: praxis.purkersdorf@dr-ziegler.eu
T.: +43 (0)2231 22347
https://www.dr-ziegler.eu/de/unser-team.htm

Und hier sind die restlichen die ich bis jetzt finden konnte:

Österreich:
TA in Fischlham:
http://www.almsteg25.at/

TA in Höhenhart bei Braunau:
https://www.tierarzt-ridler.at/

TA Daniela Wöckinger in Steyregg: 
http://www.tierarztpraxis-steyregg.at/…

TA in Attersee:
http://www.natur-tierarzt.at/links/index.html…

TA in Hallein, Perg und Purkersdorf:
https://www.dr-ziegler.eu/…

Unter anderem Bioresonanz für Tiere:
https://www.kleintierpraxis-roitham.at

TA in Ried im Innkreis:
https://www.tiereliebenamadeus.at/…/alternative-tiermedizin/

TA in Graz:
http://www.naturheilpraxis-tiere.at/willkommen/

TA in Mank – nur für Pferde:
https://hufgesundheit.at/

TA Gleisdorf:
https://www.tierarztpraxis-eroes.at/

TA in Villach:
https://www.tcm-tieraerztin.at/

TA in Vorau:
https://www.tierarztpraxissteiner.at/leistungen

Deutschland:

TA in Hamburg:
http://www.tieraerzte-hamburg.com/

📌 Quellennachweise:
Buch: Tierärzte können die Gesundheit ihres Tieres gefährden – Dr med. vet. Jutta Ziegler
Buch: Heilpflanzen für Hunde – Dr. med. vet. Alexandra Nadig
Buch: Praxisbuch für Tierheilpraktiker – Kristina Vormwald
Buch: Keine Menschlichkeit in der Tiermedizin – Dr. med. vet. Dirk Schrader
Buch: Schwarzbuch Tierarzt – Dr med. vet. Jutta Ziegler
Buch: MMS für Tiere – Monika Rekelhof

Die Entwurmung – es geht auch ohne Chemie!

Heute möchte ich einen Ausschnitt aus dem Buch von Fr. Dr. med. vet. Jutta Ziegler „Tierärzte können die Gesundheit ihres Tieres gefährden“ mit dir teilen. Wie schon im Impfbeitrag erwähnt gehört sie zu den erfahrensten Tierärzten des Landes und zu den gefragtesten im gesamten deutschsprachigen Raum. „Leider ist es bei vielen Züchtern zur Gewohnheit geworden, Welpen alle 14 Tage chemisch zu entwurmen. Das diese häufigen Entwurmungen für den Darm bedeuten, scheint niemanden zu interessieren. Auch in Tierarztpraxen wird völlig sorglos mit diesen Mitteln umgegangen, jeder soll und kann, am besten so oft wie nur möglich entwurmen.“ … „Chemische Wurmkuren wirken im Darm wie Antibiotika oder sind sogar Antibiotika (Metronidazol). Das bedeutet das es zu massiven Schädigungen in der Darmflora kommt. Wird erst einmal mit der chemischen Entwurmung begonnen, wird der Darm immer anfälliger für weitere Wurminfektionen. Ständige Wurmkuren sind damit äußerst schädlich und bereiten den Boden für andere Erkrankungen, vor allem auch für Infektionen. Die Widerstandskraft gegen solche Infektionen, vor allem beim Welpen, wird mit der Verabreichung von chemischen Wurmmitteln drastisch herabgesetzt. Schädlich, nutzlos und damit völlig überflüssig sind auch die sogenannten prophylaktischen Kuren, die beim erwachsenen Hund bis zu viermal pro Jahr „empfohlen“ werden. Kotuntersuchungen, um überhaupt einen Wurmbefall feststellen zu können, werden nicht oder nur sehr selten durchgeführt. Für den Welpen ist der Kontakt mit Wurmeiern aber notwendig, um ein intaktes Immunsystem aufzubauen. Man kann und soll ihn deshalb nicht verhindern. Durch die Verabreichung chemischer Wurmkuren wird das Immunsystem nicht ausreichend „trainiert“ und ist später nicht gegen eventuelle Erreger gewappnet. Welpen die ständig entwurmt werden sind im späteren Leben viel anfälliger für Infektionen wie Borreliose, Leishmaniose und viele andere mehr. Natürlich auch für weitere Parasiten.“

Was kann man also tun um sich und seinen Hund das zu ersparen?

Keine „vorsorglichen“ chemischen Wurmkuren. Eine Entwurmung wirkt immer nur akut indem sie vorhandene Würmer abtötet. Wenige Tage nach der Entwurmung kann sich der Hund theoretisch schon wieder infizieren. Daher kann man auf diese Maßnahme getrost verzichten. Hinzu kommt das durch die unsachgemäße und übertriebene Anwendung von Antiparasitika auch Darmparasiten immer häufiger Resistenzen entwickeln, so werden die Mittel immer stärker, die Belastung für den Hund immer größer und die Nebenwirkungen und Krankheiten die das Ganze mit sich bringt werden immer besorgniserregender.

Viel sinnvoller und zudem völlig unproblematisch sind regelmäßige Kotuntersuchungen dazu sammelt man an drei aneinander folgenden Tagen etwas Kot ein und lässt ihn von einem Labor untersuchen, hier ein Vorschlag meinerseits: https://wurmbekampfung.eu/

Falls ein Wurmbefall vorliegt oder du einer Kotuntersuchung nicht vertraust kann man genauso gut mit natürlichen Mitteln entwurmen.

Hier einige Möglichkeiten die gut bis hervorragend funktionieren:

• Geraspelte rohe Karotte + Kokosflocken ins Futter geben

• Knoblauch täglich eine Zehe ins Futter, bei kleinen Hunden nur eine halbe Zehe, bei sehr kleinen Hunden nur ein Drittel einer Zehe verwenden (Nicht überdosieren da er in sehr großen Mengen schaden kann.)

• Bärlauch – Ein Hund mit 20kg kann in der Woche 3 – mal 5 Blätter klein geschnitten ins (hochwertige und chemiefreie) Futter bekommen.
Oder als Frühjahrskur angewandt eine Woche lang täglich 3 Blätter ins Futter – bei sehr kleinen Hunden die Ration halbieren. (Nicht überdosieren da er in sehr großen Mengen schaden kann.)

• Getrocknete Walnussblätter, zu Pulver gerieben und ins Futter gegeben töten Darmparasiten zuverlässig ab

• Hier ein natürliches fertiges Mittel:
https://www.shop-apotheke.at/…/cd-vet-wurm-o-vet-forte-fuer…

• Auch Per Naturam hat einiges gegen Würmer zu bieten:
https://www.shop-pernaturam.de/hunde-c3760?a58=1687

• Und auch die Dr. Ziegler hat natürliche Alternativen zur chemischen Wurmkur: https://www.naturfutterlaedchen.eu/Parasiten_1

Ein gesunder Hund der ein leistungsstarkes Immunsystem hat kommt selbst mit Würmern zurecht, diese können sich nur im Übermaß ansiedeln wenn die Körpereigene Abwehr nicht richtig funktioniert.

Als Hundehalter sollten wir die gängige und weit verbreitete Praxis regelmäßig chemisch zu entwurmen kritisch hinterfragen und uns selbst eine Meinung bilden. Ich weiß – jeder möchte nur das Beste für seinen Hund doch leider neigen wir dazu die Entscheidung was das Beste ist dem Tierarzt zu überlassen, dabei können nur wir wissen was für unseren Hund passt und was nicht. Wir sollten uns im klaren darüber sein, was eine chemische Wurmkur bewirkt und was sie für unseren Hund bedeutet. Auch unter Tierärzten wächst die Zahl derer stetig die, die gängige Praxis für überflüssig und verantwortungslos halten. Es liegt in unserer Hand und es ist ganz alleine unsere Entscheidung was unser Hund bekommt und was nicht.

Ich hoffe sehr das ich dich mit diesem Beitrag informieren konnte. Wenn du Fragen hast kannst du diese natürlich gerne in den Kommentaren stellen.

Alles Liebe, Miriam

www.zusammengluecklich.at

Quellennachweise:
Buch: Tierärzte können die Gesundheit ihres Tieres gefährden – Dr med. vet. Jutta Ziegler
Buch: Heilpflanzen für Hunde – Dr. med. vet. Alexandra Nadig
Buch: Praxisbuch für Tierheilpraktiker – Kristina Vormwald
Buch: Keine Menschlichkeit in der Tiermedizin – Dr. med. vet. Dirk Schrader
Buch: Schwarzbuch Tierarzt – Dr med. vet. Jutta Ziegler
Buch: MMS für Tiere – Monika Rekelhof

Die Zistrose

Mein Tipp der Woche – die Zistrose (Cistus Incanus) – Power für das Immunsystem! Virale Infekte haben keine Chance, wenn unsere körpereigene Abwehr – unser lebenswichtiger Superheld – das Immunsystem leistungsstark und gesund ist.
Das gilt für Hunde wie Menschen gleichermaßen.

Die Zistrose ist ein Powerpaket für unseren Superhelden da sie die Darmflora und den Zellstoffwechsel unterstützt. Darüber hinaus ist sie als Virenkiller bekannt, ihre Wirkstoffe haben die Fähigkeit, die Viren vor ihrem Eindringen in die Zelle zu umhüllen und somit abzublocken, diese Eigenschaft macht sie zu einer Wunderwaffe immer dann, wenn Viruserkrankungen im Vormarsch sind.

Um diese grandiose Wirkung der Heilpflanze zu nützen kann man sie zur Vorbeugung als Tee trinken, als Lutschtabletten lutschen oder in Kapselform schlucken. Wichtig ist auf die Qualität und die Natürlichkeit zu achten. (Keine chemischen Zusätze.) Für Hunde kann man auch sehr gut die Pressinge verwenden welche es von unzähligen Anbietern speziell für Hunde gibt, oder den Zeckenschreck von Dr. med. vet. Jutta Ziegler, welcher im hohen Maß Zistrose enthält. Durch ihre immunmodulierende Wirkung wirkt die Zistrose auch gegen Zecken. Wobei das mit den Zecken immer so eine Sache ist… Meine Erfahrung hat gezeigt das da bei jedem Hund etwas anderes funktioniert – wenn du mehr dazu wissen möchtest – siehe den Beitrag vom 3.3.

Die Wirkung der Zistrose auf einem Blick:
• antioxidativ
• entzündungshemmend
• antiviral
• antimikrobiell

Weitere Punkte die dein Immunsystem nachweislich stärken:
• Gesunde Ernährung
• Positive Gedanken
• Freude am Leben
• Spazieren im Wald
• Kuscheln
• Dankbarkeit auch für die „kleinen Dinge“

Punkte die dein Immunsystem nachweislich schwächen:
• Stress
• Ungesunde Ernährung
• Panik
• Angst
• Negative Gedanken

Da unsere Hunde in enger Verbindung mit uns leben stärken und schwächen diese Punkte ebenso sie, denn sie spüren genau wie es uns geht und womit wir gedanklich beschäftigt sind. Also – Immunsystem stärken, Gedankenhygiene zelebrieren und das Leben im hier und jetzt wahrnehmen und annehmen, das schützt dich und deine Fellnase am zuverlässigsten.

Alles Liebe, Miriam
Dipl. Kräuterpädagogin

www.zusammengluecklich.at

Weitere Hinweise sowie eine Fütterungsempfehlung für Hunde findest du auf:
https://www.pahema.com/zistrosenkraut-cistus.html

Hunde vermenschlichen

Meine Hunde sind für mich gleichwertige Familienmitglieder, das heißt aber nicht, dass ich sie vermenschliche, es heißt lediglich, dass sie für mich denselben Wert haben wie die Menschen in meinem Leben inkl. mir selbst.
Manchmal vergessen wir im engen Zusammenleben mit unseren Hunden, dass sie immer noch Hunde sind und andere Bedürfnisse haben als wir Menschen.

Wir ekeln uns, wenn sie Hasenkötteln fressen und verbieten ihnen das Aufnehmen von Wildkräutern aus Angst sie könnten etwas Falsches erwischen. Dabei wissen unsere Hunde noch ganz genau was ihnen gut tut und welche Pflanze ihnen z.B. bei Bauchweh hilft. Wir sorgen uns, wenn sie aus Wasserlacken trinken und neigen dazu sie vor allem, auch vor ganz wichtigen Erfahrungen beschützen zu wollen.
Richtig gefährlich wird diese Neigung allerdings, wenn es um die Ernährung unserer Fellnasen geht.
Immer wieder höre und lese ich von Hundehaltern und Tierärzten die behaupten, dass das Barfen ein Gesundheitsrisiko darstellt da man unmöglich sicherstellen kann, dass der Hund alles bekommt was er braucht und so bei gebarften Hunden oft Krankheiten auftreten. Wenn man sich diese Berichte genauer ansieht bzw. bei den Menschen nachfragt kommt man immer auf dasselbe Ergebnis: Der Hund wurde nicht gebarft, sondern sehr einseitig ernährt. Viele Menschen verstehen unter Barf einfach rohes Filet Fleisch und das ist ein fataler Fehler der nichts mit dem gesunden Barfen (bei dem man das ganze „Beutetier“ und frisches Gemüse verfüttert) zu tun hat.

„Nur das Beste für meinen Hund!“

Ist sehr oft die Motivation dahinter, diese ist zwar edel aber nicht gesund. Genauso entsteht die Meinung unter Tierärzten das Barfen schlecht ist, denn natürlich haben Hunde die einseitig ernährt werden alle möglichen Mangelerscheinungen und müssen über kurz oder lang krank – und somit behandelt werden.
Hauterkrankungen, Gelenkserkrankungen, Organschäden, Allergien, uvm. sind vorprogrammiert. Sogar HD und ED werden durch einseitige und schlechte Ernährung begünstigt und oft erst dann zum Problem. Aus diesem Grund lege ich es jedem Hundehalter der seinem Hund etwas Gutes tun möchte ans Herz: mach dich schlau!
Die Ernährung unserer Fellnasen entscheidet vielfach über Gesundheit oder Krankheit.
Du findest auf meiner Webseite vier Beiträge die dir einen Schnelleinstieg in das Thema Ernährung geben. Einer davon erklärt wie Barf wirklich funktioniert.

https://www.zusammengluecklich.at/blog-ernaehrung/

Extrem wichtig ist es das ganze Tier zu verfüttern und auf genug Fett und Abwechslung zu achten und auch Gemüse (am besten roh und püriert da durch das kochen wieder wertvolle Nährstoffe verloren gehen; auch fertige Flocken enthalten viel weniger Nährstoffe und werden nicht so gut verdaut) darf keinesfalls fehlen. Unverträglichkeiten und Allergien sind ebenfalls kein vorbestimmtes oder zufälliges Schicksal, sie haben fast immer den Hintergrund einer zerstörten Darmflora und daraus entsteht nicht selten ein „Leaky Gut“ (Löchriger Darm).
Mit einer vernünftigen Darmsanierung verschwinden diese Beschwerden zu allermeist genauso schnell wie sie gekommen sind.

Wer nicht die Zeit und die Nerven hat sich selbst einzulesen der kann sich von mir oder einem anderen Ernährungsberater einen fix fertigen Plan machen lassen.

Wer die Zeit und die Nerven hat, dem empfehle ich dieses Buch:
https://www.naturfutterlaedchen.eu/Dr-Jutta-Ziegler-Rohkaep…

Richtig angewandt ist das Barfen die beste Gesundheitsvorsorge die es gibt.

Floh- und Zeckenmittel

Chemische Floh- und Zeckenmittel (Halsband, Spot – on, Tablette) sind Nervengifte. Diese Folgen können auftreten: Verhaltensstörungen, Krämpfe, Hautveränderungen, Epilepsie, Schlappheit, Fressunlust, uvm. Natürliche Mittel gibt es viele und nicht alle sind wirksam bzw. wirkt bei jedem Hund etwas anderes.
Doch zuerst einmal stellt sich die Frage neigt mein Hund überhaupt zu Zecken und Flöhen? Wenn nicht gibt es (eigentlich) keinen Grund „vorsorglich“ Chemie anzuwenden. Auffällig ist das Hunde die anständig ernährt werden, (siehe dazu – https://www.zusammengluecklich.at/blog-ernaehrung/ ) regelmäßig entgiftet werden, und selten bis nie chemische Medikamente, Wurmkuren und Impfungen erhalten fast keine Zecken haben, auch ohne Vorsorge – also wäre vielleicht genau das die beste Vorsorge?

Das Dosen – und Trockenfutter das vollgepumpt ist mit Geschmacksverstärkern und chemischen Zusätzen sowie minderwertigem Protein (Eiweiß) verleiht dem Hund einen Geruch der auch für Parasiten interessanter scheint. Natürlich gibt es auch Gegenden in denen eine solche Vorsorge alleine nicht reicht, so wie auch bei uns Zuhause in der Zeckenhochburg Forstheide.

Ich habe über die Jahre einiges probiert da ich meiner Suki die Chemiekeule immer ersparen wollte. Die Warnhinweise alarmierten mich und mein Gefühl wehrte sich vehement dagegen ein solches Mittel anzuwenden. Wenn mein Hund mit einem Halsband oder nach der Behandlung mit einem Spot on in kein Gewässer soll, ich diese Teile nur mit Handschuhen berühren darf, und vor dem engen Kontakt mit Menschen und vor allem mit kleinen Kindern ausdrücklich gewarnt wird frage ich mich ehrlich welche Folgen das für ihn und seine Organe hat – denn natürlich wird das Zeug über die Leber verstoffwechselt und natürlich belastet das Gift den Organismus auch wenn das die Werbung anders angibt.

Die Tabletten kamen ebenfalls nicht in Frage, hierbei wird das Gift über die Magen- und die Darmschleimhaut und anschließend über die Blutbahn im gesamten Körper des Hundes Verteilt. Die Parasiten werden über die Blutmahlzeit vergiftet, dafür müssen sie aber erst 6-12 Stunden saugen. Das Blut des Hundes vergiftet also den Parasiten, das ist keineswegs so harmlos wie es gerne dargestellt wird, immerhin sind Zecken unglaublich zähe Viecher.

Für mich persönlich war es keine Option aus Angst vor Zecken und den Krankheiten die sie übertragen können meinen Hund zu vergiften und damit den Weg für andere Krankheiten zu ebnen. Mir sind mittlerweile einige Mittel und Tierärzte bekannt die mir diese Angst genommen haben, denn es gibt gegen wirklich alles etwas.

Was kann man nun zur natürlichen Zeckenabwehr alles ausprobieren? Hier meine Liste, manche Punkte habe ich selbst versucht andere habe ich in meinen Büchern gefunden. Wenn du den natürlichen Weg versuchen möchtest kannst du folgendermaßen vorgehen: Schau dir die Liste durch und achte auf dein Bauchgefühl, wähle das was dich intuitiv am meisten anspricht und versuch es zuerst einmal damit, wenn es nicht klappt kannst du immer noch etwas anderes bzw. zusätzliches probieren und im Notfall auf die Chemie zurückgreifen.

Gegen Zecken:

• Der Zeckenschreck mit Zistrose – es kann 2-4 Wochen dauern bis der Schutz wirklich aufgebaut ist: https://www.naturfutterlaedchen.eu/Zeckenschreck-180-g

• Halsbänder mit EM (Effektive Mikroorganismen) bekommt man bei Nina Schuller – Lasertherapeutin

• Knoblauch täglich eine Zehe ins Futter, bei kleinen Hunden nur eine halbe Zehe, bei sehr kleinen Hunden nur ein Drittel einer Zehe verwenden (Nicht überdosieren da er in sehr großen Mengen schaden kann.)

• Schwarzkümmelöl ins Fell reiben und 1x wöchentlich ins Futter (½ TL pro 10kg Körpergewicht oder täglich ins Futter dann allerdings nur tröpfchenweise) nicht überdosieren und nicht bei Leberschäden oder Leberkrankheiten anwenden da es in zu hoher Dosierung die Leber belastet. Wer sichergehen möchte gibt Mariendistel hinzu, diese stärkt und schützt die Leber.

• Bärlauch – Ein Hund mit 20kg kann in der Woche 3 – mal 5 Blätter klein geschnitten ins (hochwertige und chemiefreie) Futter bekommen. (Nicht überdosieren da er in sehr großen Mengen schaden kann.)

Gegen Zecken und Flöhe:

• Natürlicher Spot on: https://www.bogar.com/…/bogar-fuer-hu…/anti-parasit-produkte

• Natürlicher Spot on: https://www.amazon.de/Amigard-Spot-Hund-bis-15/dp/B00DIAAL2G

• Kokosöl ins Fell und ins Futter

Auch Per Naturam hat einiges gegen Flöhe, Milben und Zecken zu bieten:

• https://www.shop-pernaturam.de/hunde-c3760?a58=2322

Was mache ich? Abgesehen von den anfangs genannten Vorsorgemaßnahmen hat sich bei meinen Hunden ein Spray aus ätherischen Ölen bewährt. Selbst in extrem zeckenreichen Gegenden haben wir damit fast keine Zecken die anbeißen, (1-3 die Woche, bei beiden Hunden!) und auch Gelsen kann man damit wunderbar fernhalten. Das funktioniert natürlich bei Mensch und Hund. Nur muss man sie damit täglich am besten vor jedem Spaziergang einsprühen. Nach dem Spaziergang sammle ich die Zecken die krabbeln runter, das sollte man allerdings auch bei chemischen Mitteln tun da selbst diese keinen 100% Schutz bieten. Für den Spray gebe ich je 10 Tropfen ätherisches – Nelken, Lavendel und Citronella Öl in eine 50 ml Sprühflasche aus Glas (Plastik eignet sich nicht da Ätherische Öle das Plastik angreifen und zersetzen können) fülle das Ganze mit destilliertem Wasser auf, gut durchschütteln und – fertig. Auch hier auf die Qualität achten da gepanschte Ätherische Öle gesundheitsschädigend sind. Sonnentor, Feeling, Farfalla haben z.B. sehr gute Bio Öle.

Falls du gute Erfahrungen mit einem natürlichen Mittel gemacht hast würde ich mich freuen, wenn du diese in den Kommentaren mit uns teilst. Ich weiß es wird bei natürlichen alternativen zur Zeckenabwehr immer wieder diskutiert ob dieses oder jenes überhaupt wirksam ist aber die Wahrheit ist – jeder Hund ist anders und bei jedem funktioniert etwas anderes. Das macht den natürlichen Weg bei diesem Thema etwas schwieriger als eine Tablette einzugeben oder ein Halsband umzuhängen, ob es das Wert ist kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Wie immer – höre auf dein Gefühl…

www.zusammengluecklich.at

Quellennachweise:
Buch: Tierärzte können die Gesundheit ihres Tieres gefährden – Dr med. vet. Jutta Ziegler
Buch: Heilpflanzen für Hunde – Dr. med. vet. Alexandra Nadig
Buch: Praxisbuch für Tierheilpraktiker – Kristina Vormwald
Buch: Keine Menschlichkeit in der Tiermedizin – Dr. med. vet. Dirk Schrader
Buch: Schwarzbuch Tierarzt – Dr med. vet. Jutta Ziegler
Buch: MMS für Tiere – Monika Rekelhof

Das Gänseblümchen

Hallo ihr Lieben, heute ist es wieder soweit, hier mein Tipp der Woche für Hund und Halter – das Gänseblümchen

Dieses kleine, unscheinbare Kraftpaket hat es in sich, das Gänseblümchen enthält eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen – weit mehr als Kopfsalat.

Nicht nur der Mensch sollte deshalb die ersten drei Gänseblümchen die er im Frühling findet zu sich nehmen, um sich von allerlei Krankheit zu schützen (alte Volksweisheit) auch der Speiseplan des Hundes darf im Frühling Gänseblümchen enthalten. Dazu sammelst du bei eurem gemeinsamen Spaziergang ein paar Blümchen und mischt sie dann unters Hundefutter.

Auch eignet es sich unterwegs hervorragend als Wundpflaster, frisch zerquetscht auf kleine Wunden aufgetragen desinfiziert es und regt die Wundheilung an. Und natürlich darf das Gänseblümchen in keinem Wildkräutersalat fehlen, außerdem kann man damit auch noch Aufstriche, Süßspeisen und belegte Brote verfeinern.

In diesem Sinne – Mahlzeit!

Liebe Grüße, Miriam
Dipl. Kräuterpädagogin