Hunde vermenschlichen

Meine Hunde sind für mich gleichwertige Familienmitglieder, das heißt aber nicht, dass ich sie vermenschliche, es heißt lediglich, dass sie für mich denselben Wert haben wie die Menschen in meinem Leben inkl. mir selbst.
Manchmal vergessen wir im engen Zusammenleben mit unseren Hunden, dass sie immer noch Hunde sind und andere Bedürfnisse haben als wir Menschen.

Wir ekeln uns, wenn sie Hasenkötteln fressen und verbieten ihnen das Aufnehmen von Wildkräutern aus Angst sie könnten etwas Falsches erwischen. Dabei wissen unsere Hunde noch ganz genau was ihnen gut tut und welche Pflanze ihnen z.B. bei Bauchweh hilft. Wir sorgen uns, wenn sie aus Wasserlacken trinken und neigen dazu sie vor allem, auch vor ganz wichtigen Erfahrungen beschützen zu wollen.
Richtig gefährlich wird diese Neigung allerdings, wenn es um die Ernährung unserer Fellnasen geht.
Immer wieder höre und lese ich von Hundehaltern und Tierärzten die behaupten, dass das Barfen ein Gesundheitsrisiko darstellt da man unmöglich sicherstellen kann, dass der Hund alles bekommt was er braucht und so bei gebarften Hunden oft Krankheiten auftreten. Wenn man sich diese Berichte genauer ansieht bzw. bei den Menschen nachfragt kommt man immer auf dasselbe Ergebnis: Der Hund wurde nicht gebarft, sondern sehr einseitig ernährt. Viele Menschen verstehen unter Barf einfach rohes Filet Fleisch und das ist ein fataler Fehler der nichts mit dem gesunden Barfen (bei dem man das ganze „Beutetier“ und frisches Gemüse verfüttert) zu tun hat.

„Nur das Beste für meinen Hund!“

Ist sehr oft die Motivation dahinter, diese ist zwar edel aber nicht gesund. Genauso entsteht die Meinung unter Tierärzten das Barfen schlecht ist, denn natürlich haben Hunde die einseitig ernährt werden alle möglichen Mangelerscheinungen und müssen über kurz oder lang krank – und somit behandelt werden.
Hauterkrankungen, Gelenkserkrankungen, Organschäden, Allergien, uvm. sind vorprogrammiert. Sogar HD und ED werden durch einseitige und schlechte Ernährung begünstigt und oft erst dann zum Problem. Aus diesem Grund lege ich es jedem Hundehalter der seinem Hund etwas Gutes tun möchte ans Herz: mach dich schlau!
Die Ernährung unserer Fellnasen entscheidet vielfach über Gesundheit oder Krankheit.
Du findest auf meiner Webseite vier Beiträge die dir einen Schnelleinstieg in das Thema Ernährung geben. Einer davon erklärt wie Barf wirklich funktioniert.

https://www.zusammengluecklich.at/blog-ernaehrung/

Extrem wichtig ist es das ganze Tier zu verfüttern und auf genug Fett und Abwechslung zu achten und auch Gemüse (am besten roh und püriert da durch das kochen wieder wertvolle Nährstoffe verloren gehen; auch fertige Flocken enthalten viel weniger Nährstoffe und werden nicht so gut verdaut) darf keinesfalls fehlen. Unverträglichkeiten und Allergien sind ebenfalls kein vorbestimmtes oder zufälliges Schicksal, sie haben fast immer den Hintergrund einer zerstörten Darmflora und daraus entsteht nicht selten ein „Leaky Gut“ (Löchriger Darm).
Mit einer vernünftigen Darmsanierung verschwinden diese Beschwerden zu allermeist genauso schnell wie sie gekommen sind.

Wer nicht die Zeit und die Nerven hat sich selbst einzulesen der kann sich von mir oder einem anderen Ernährungsberater einen fix fertigen Plan machen lassen.

Wer die Zeit und die Nerven hat, dem empfehle ich dieses Buch:
https://www.naturfutterlaedchen.eu/Dr-Jutta-Ziegler-Rohkaep…

Richtig angewandt ist das Barfen die beste Gesundheitsvorsorge die es gibt.

Floh- und Zeckenmittel

Chemische Floh- und Zeckenmittel (Halsband, Spot – on, Tablette) sind Nervengifte. Diese Folgen können auftreten: Verhaltensstörungen, Krämpfe, Hautveränderungen, Epilepsie, Schlappheit, Fressunlust, uvm. Natürliche Mittel gibt es viele und nicht alle sind wirksam bzw. wirkt bei jedem Hund etwas anderes.
Doch zuerst einmal stellt sich die Frage neigt mein Hund überhaupt zu Zecken und Flöhen? Wenn nicht gibt es (eigentlich) keinen Grund „vorsorglich“ Chemie anzuwenden. Auffällig ist das Hunde die anständig ernährt werden, (siehe dazu – https://www.zusammengluecklich.at/blog-ernaehrung/ ) regelmäßig entgiftet werden, und selten bis nie chemische Medikamente, Wurmkuren und Impfungen erhalten fast keine Zecken haben, auch ohne Vorsorge – also wäre vielleicht genau das die beste Vorsorge?

Das Dosen – und Trockenfutter das vollgepumpt ist mit Geschmacksverstärkern und chemischen Zusätzen sowie minderwertigem Protein (Eiweiß) verleiht dem Hund einen Geruch der auch für Parasiten interessanter scheint. Natürlich gibt es auch Gegenden in denen eine solche Vorsorge alleine nicht reicht, so wie auch bei uns Zuhause in der Zeckenhochburg Forstheide.

Ich habe über die Jahre einiges probiert da ich meiner Suki die Chemiekeule immer ersparen wollte. Die Warnhinweise alarmierten mich und mein Gefühl wehrte sich vehement dagegen ein solches Mittel anzuwenden. Wenn mein Hund mit einem Halsband oder nach der Behandlung mit einem Spot on in kein Gewässer soll, ich diese Teile nur mit Handschuhen berühren darf, und vor dem engen Kontakt mit Menschen und vor allem mit kleinen Kindern ausdrücklich gewarnt wird frage ich mich ehrlich welche Folgen das für ihn und seine Organe hat – denn natürlich wird das Zeug über die Leber verstoffwechselt und natürlich belastet das Gift den Organismus auch wenn das die Werbung anders angibt.

Die Tabletten kamen ebenfalls nicht in Frage, hierbei wird das Gift über die Magen- und die Darmschleimhaut und anschließend über die Blutbahn im gesamten Körper des Hundes Verteilt. Die Parasiten werden über die Blutmahlzeit vergiftet, dafür müssen sie aber erst 6-12 Stunden saugen. Das Blut des Hundes vergiftet also den Parasiten, das ist keineswegs so harmlos wie es gerne dargestellt wird, immerhin sind Zecken unglaublich zähe Viecher.

Für mich persönlich war es keine Option aus Angst vor Zecken und den Krankheiten die sie übertragen können meinen Hund zu vergiften und damit den Weg für andere Krankheiten zu ebnen. Mir sind mittlerweile einige Mittel und Tierärzte bekannt die mir diese Angst genommen haben, denn es gibt gegen wirklich alles etwas.

Was kann man nun zur natürlichen Zeckenabwehr alles ausprobieren? Hier meine Liste, manche Punkte habe ich selbst versucht andere habe ich in meinen Büchern gefunden. Wenn du den natürlichen Weg versuchen möchtest kannst du folgendermaßen vorgehen: Schau dir die Liste durch und achte auf dein Bauchgefühl, wähle das was dich intuitiv am meisten anspricht und versuch es zuerst einmal damit, wenn es nicht klappt kannst du immer noch etwas anderes bzw. zusätzliches probieren und im Notfall auf die Chemie zurückgreifen.

Gegen Zecken:

• Der Zeckenschreck mit Zistrose – es kann 2-4 Wochen dauern bis der Schutz wirklich aufgebaut ist: https://www.naturfutterlaedchen.eu/Zeckenschreck-180-g

• Halsbänder mit EM (Effektive Mikroorganismen) bekommt man bei Nina Schuller – Lasertherapeutin

• Knoblauch täglich eine Zehe ins Futter, bei kleinen Hunden nur eine halbe Zehe, bei sehr kleinen Hunden nur ein Drittel einer Zehe verwenden (Nicht überdosieren da er in sehr großen Mengen schaden kann.)

• Schwarzkümmelöl ins Fell reiben und 1x wöchentlich ins Futter (½ TL pro 10kg Körpergewicht oder täglich ins Futter dann allerdings nur tröpfchenweise) nicht überdosieren und nicht bei Leberschäden oder Leberkrankheiten anwenden da es in zu hoher Dosierung die Leber belastet. Wer sichergehen möchte gibt Mariendistel hinzu, diese stärkt und schützt die Leber.

• Bärlauch – Ein Hund mit 20kg kann in der Woche 3 – mal 5 Blätter klein geschnitten ins (hochwertige und chemiefreie) Futter bekommen. (Nicht überdosieren da er in sehr großen Mengen schaden kann.)

Gegen Zecken und Flöhe:

• Natürlicher Spot on: https://www.bogar.com/…/bogar-fuer-hu…/anti-parasit-produkte

• Natürlicher Spot on: https://www.amazon.de/Amigard-Spot-Hund-bis-15/dp/B00DIAAL2G

• Kokosöl ins Fell und ins Futter

Auch Per Naturam hat einiges gegen Flöhe, Milben und Zecken zu bieten:

• https://www.shop-pernaturam.de/hunde-c3760?a58=2322

Was mache ich? Abgesehen von den anfangs genannten Vorsorgemaßnahmen hat sich bei meinen Hunden ein Spray aus ätherischen Ölen bewährt. Selbst in extrem zeckenreichen Gegenden haben wir damit fast keine Zecken die anbeißen, (1-3 die Woche, bei beiden Hunden!) und auch Gelsen kann man damit wunderbar fernhalten. Das funktioniert natürlich bei Mensch und Hund. Nur muss man sie damit täglich am besten vor jedem Spaziergang einsprühen. Nach dem Spaziergang sammle ich die Zecken die krabbeln runter, das sollte man allerdings auch bei chemischen Mitteln tun da selbst diese keinen 100% Schutz bieten. Für den Spray gebe ich je 10 Tropfen ätherisches – Nelken, Lavendel und Citronella Öl in eine 50 ml Sprühflasche aus Glas (Plastik eignet sich nicht da Ätherische Öle das Plastik angreifen und zersetzen können) fülle das Ganze mit destilliertem Wasser auf, gut durchschütteln und – fertig. Auch hier auf die Qualität achten da gepanschte Ätherische Öle gesundheitsschädigend sind. Sonnentor, Feeling, Farfalla haben z.B. sehr gute Bio Öle.

Falls du gute Erfahrungen mit einem natürlichen Mittel gemacht hast würde ich mich freuen, wenn du diese in den Kommentaren mit uns teilst. Ich weiß es wird bei natürlichen alternativen zur Zeckenabwehr immer wieder diskutiert ob dieses oder jenes überhaupt wirksam ist aber die Wahrheit ist – jeder Hund ist anders und bei jedem funktioniert etwas anderes. Das macht den natürlichen Weg bei diesem Thema etwas schwieriger als eine Tablette einzugeben oder ein Halsband umzuhängen, ob es das Wert ist kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Wie immer – höre auf dein Gefühl…

www.zusammengluecklich.at

Quellennachweise:
Buch: Tierärzte können die Gesundheit ihres Tieres gefährden – Dr med. vet. Jutta Ziegler
Buch: Heilpflanzen für Hunde – Dr. med. vet. Alexandra Nadig
Buch: Praxisbuch für Tierheilpraktiker – Kristina Vormwald
Buch: Keine Menschlichkeit in der Tiermedizin – Dr. med. vet. Dirk Schrader
Buch: Schwarzbuch Tierarzt – Dr med. vet. Jutta Ziegler
Buch: MMS für Tiere – Monika Rekelhof

Das Gänseblümchen

Hallo ihr Lieben, heute ist es wieder soweit, hier mein Tipp der Woche für Hund und Halter – das Gänseblümchen

Dieses kleine, unscheinbare Kraftpaket hat es in sich, das Gänseblümchen enthält eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen – weit mehr als Kopfsalat.

Nicht nur der Mensch sollte deshalb die ersten drei Gänseblümchen die er im Frühling findet zu sich nehmen, um sich von allerlei Krankheit zu schützen (alte Volksweisheit) auch der Speiseplan des Hundes darf im Frühling Gänseblümchen enthalten. Dazu sammelst du bei eurem gemeinsamen Spaziergang ein paar Blümchen und mischt sie dann unters Hundefutter.

Auch eignet es sich unterwegs hervorragend als Wundpflaster, frisch zerquetscht auf kleine Wunden aufgetragen desinfiziert es und regt die Wundheilung an. Und natürlich darf das Gänseblümchen in keinem Wildkräutersalat fehlen, außerdem kann man damit auch noch Aufstriche, Süßspeisen und belegte Brote verfeinern.

In diesem Sinne – Mahlzeit!

Liebe Grüße, Miriam
Dipl. Kräuterpädagogin

Konditionierung und Bestechung Teil 2

Hunde untereinander Konditionieren sich nicht und sie Bestechen sich auch nicht, sie sind miteinander verbunden und sie kommunizieren miteinander, das ist ganz einfach die hündische Art, so sind sie von Natur aus.

Das ist nichts was sie lernen müssten und es ist auch nichts was man ihnen abgewöhnen kann.

Das ein Hund etwas haben will oder belohnt werden soll, wenn er etwas gut macht ist wiederrum eine menschliche Denkweise, die eigentlich auch für uns nicht natürlich ist und eine Folge der Anpassung darstellt. (siehe dazu den Beitrag – Warum leben wir Menschen eigentlich mit Hunden?)

Hunde sind uneigennützige Wesen, alles was sie von uns wollen ist wahrgenommen und angenommen zu werden. Mit jeglicher Form von Bestechung und Konditionierung mache ich mich als Entscheidungsträger unseriös, da dies für Hunde keinen Sinn ergibt – kein Leithund würde einen Gruppenmitglied ein Leckerli „hinhalten“. Hinzu kommt das wir Menschen mit diesen Methoden sehr häufig Probleme erst recht kreieren, dazu ein Beispiel:

Der Hundehalter möchte nicht das sein Hund jagen geht, sobald der Hund eine Spur aufnimmt ruft er den Hund – dieser kommt und dann gibt’s ein Leckerli – der Hund hat binnen kürzester Zeit gelernt, „ich tue so als würde ich eine Spur aufnehmen und dann bekomme ich was“ – daraufhin nimmt er auch Spuren auf wo eigentlich gar keine sind. Und wenn eine Spur wirklich heiß ist hält ihn dieses Spiel natürlich nicht vom Jagen ab.

Oder: der Hundehalter möchte das sein Hund keine Menschen mehr anbellt oder anspringt, jedes Mal wenn er das tut sagt er „Nein!“ zückt ein Leckerli und der Hund lernt „ich pöble Menschen an und bekomme was“. Die besonders schlauen Konsorten vermehren das eigentlich unerwünschte Verhalten daraufhin und der Mensch wundert sich warum plötzlich alle Menschen angebellt oder angesprungen werden wo es doch früher nur einige „Unsympathen“ waren.
Man gibt sich dann damit zufrieden das der Hund aufhört, wenn er ein Leckerli bekommt und ignoriert das gleich darauf das nächste Opfer anvisiert bzw. die nächste Spur gesucht wird.

Es gibt unzählige Modelle und Methoden von positiver Bestärkung, Futterentzug, bis hin zu Gewalteinwirkung am Hund (physisch und psychisch) doch haben sie alle eines Gemeinsam – Es wird fast immer das Verhalten beeinflusst oder korrigiert, es wird also lediglich das Symptom behandelt, und nur sehr selten wird an der Ursache – an der Wurzel gearbeitet, dabei wäre genau das die nachhaltigste, fairste und intelligenteste Lösung.

Konditionierung und Bestechung Teil 1

Die klassische Konditionierung wurde von Iwan Pawlow ins Leben gerufen. Seinen Versuchshunden bereitete das sicher wenig Freude, chirurgisch wurde ihnen ein Speichelauffangbehälter am Kopf implantiert, dann ließ man ein Glöckchen klingeln, hielt ihnen leckeres Futter vor die Nase und ließ den Behälter aufsammeln was ihnen dabei an Wasser aus dem Maul herauslief. Nach einigen Abläufen reichte schon das Klingeln des Glöckchens um den Speichelfluss auszulösen.

Ich persönlich habe keine Freude daran meine Hunde zu konditionieren und/oder mit ihnen künstliches Verhalten einzustudieren. Ich sehe keine Notwendigkeit eine derart wesensverändernde Methode anzuwenden um erwünschtes Veralten zu kreieren.

Es geht auch anders…
Hunde lernen ganz von selbst, durch beobachten, und in der Kommunikation mit dem Menschen. Wenn ich meinen Hund darauf konditioniere vor jeder Kreuzung stehen zu bleiben und Sitz zu machen, ergibt das zum einen keinen Sinn, weder für mich noch für meinen Hund und zum anderen lernt er die Gefahr (ein fahrendes Auto) worum es ja eigentlich geht, nicht einzuschätzen.

Wenn ich zu einer Kreuzung gehe halte ich meine Hunde bei oder hinter mir, ich schaue ob ein Auto kommt, wenn eines kommt bleibe ich stehen und informiere meine Hunde darüber „Hunde, es kommt ein Auto, wir warten.“ Lenny steht sowieso sobald ich stehe, Suki geht noch zwei Schritte und bleibt stehen sobald sie informiert wurde und das Auto erkannt hat. Sie ist ein halbautonomes Wesen und möchte die Dinge gerne auch selbst einschätzen und beurteilen, was ich ihr in einem ungefährlichen Rahmen ermögliche.

Voraussetzung für dieses natürliche Lernen ist allerdings das mich mein Hund seiner Natur entsprechend als einen „guten Führer durch die menschliche Welt“ wahrnimmt und akzeptiert. Dies wiederum ist nichts was ich über Konditionierung, Bestechung oder andere künstliche Methoden erreiche, es ist etwas das vom Hund aus selbst geschieht, wenn ich meine Qualitäten unter Beweis gestellt habe indem ich –

• gute Entscheidungen für unsere Gruppe treffe
• Rücksicht nehme, ich z.B. warte wenn mein Hund schnüffelt
• auf sinnbefreite Prinzipien verzichte
• friedvoll und souverän Grenzen setze
• ihn nicht konditioniere und besteche
• aufmerksam bin und wahrnehme was gerade passiert

Damit erweise ich mich als souveräner und verlässlicher Partner. Es ist für den Hund also mehr als vernünftig sich mir – in dieser künstlichen, von Menschen geschaffenen Welt – anzuvertrauen. Hinzu kommt das Hunde und Menschen schon seit unzähligen Jahrtausenden zusammenleben, der Hund ist wie kein anderes Wesen auf dieser Welt geprägt auf uns und hat keinen Grund von uns weg zu wollen oder nicht auf uns zu hören, wenn wir uns als vertrauenswürdiges Leitwesen erwiesen haben. Zugegeben, das ist ein Weg, es ist nichts was von heute auf morgen ganz einfach funktioniert – doch langfristig ergibt sich daraus eine wundervolle Bindung und um genau diese geht es ja, wenn man sich für ein Leben mit Hund entschieden hat.